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Männer zu Ständigen Diakonen geweiht
Weihbischof Wübbe: Dienst für die Menschen am Rande

Weihbischof Johannes Wübbe hat am Samstag (21. April) im Osnabrücker Dom vier Männer zu Ständigen Diakon geweiht. Sie sind künftig in ihren Heimatgemeinden nebenamtlich als Diakone tätig und üben weiterhin ihren Zivilberuf aus. Geweiht wurden Hermann-Josef Bowe aus Lorup, Bernd Kulgemeyer (Georgsmarienhütte-Harderberg), Marco Lögering (Emsbüren) und Herbert Macke (Quakenbrück). An dem Weihegottesdienst nahmen zahlreiche Angehörige, Freude und Mitglieder aus den Heimatgemeinden der Weihekandidaten teil. In seiner Predigt rief Wübbe die Diakone dazu auf, in ihrem Dienst bei den Menschen zu sein, „besonders bei denen, die an den Rändern stehen“. Im Diakonat hätten sie die für sie angemessene Weise entdeckt, Jesus als Weg ihres Lebens zu verstehen.

Das Wort „Diakon“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Diener“. Diakone sind vor allem im caritativen Bereich tätig, unter anderem in der Sorge für kranke, alte und benachteiligte Menschen sowie in der Begleitung von Menschen in Not. Die Diakonenweihe ist vor der Priester- und Bischofsweihe die erste der drei Weihestufen in der katholischen Kirche. Ständige Diakone können auch verheiratet sein. Sie dürfen taufen und predigen, aber nicht die Messe lesen oder Beichte hören. Vor ihrer Weihe hatten die jetzt geweihten Männer eine mehrjährige Ausbildung absolviert. Dazu gehörten u.a. Predigtlehre, Bibeltheologie sowie Praktika in sozialen Einrichtungen. Mit den neu geweihten Männern sind im Bistum Osnabrück jetzt 62 Ständige Diakone tätig, 37 von ihnen üben ihren Dienst neben ihrem Zivilberuf aus.


Vier Männer wurden am Samstag von Weihbischof Johannes Wübbe im Osnabrücker Dom zu Ständigen Diakonen geweiht (von links: Hermann-Josef Bowe, Bernd Kulgemeyer, Marco Lögering und Herbert Macke).


Orgelmusiken im Osnabrücker Dom